Homöopathie

Innerhalb der Medizin läßt sich die Homöopathie als Regulationstherapie einordnen; ihr Ziel ist also nicht die Substitution fehlender Grundstoffe wie Vitamine, Hormone oder Spurenelemente, sondern vielmehr die Regulation und Harmonisierung der körpereigenen Funktionen mit Hilfe einer individuell gewählten Arznei.
Die Homöopathie ruht auf 4 Säulen, die ihr eigentliches Wesen ausmachen: Ähnlichkeitsprinzip: Das Arzneimittel muß in der Lage sein, genau dasjenige Krankheitsbild beim gesunden Menschen hervorzurufen, das es heilen soll - similia similibus curantur. Arzneimittelprüfung: die Kenntnisse eines Arzneimittels werden mit Hilfe von Arzneimittelversuchen am gesunden Menschen ermittelt. individuelles Krankheitsbild: für die Wahl eines Arzneimittels ist der Mensch mit all seinen individuellen Besonderheiten zu berücksichtigen und besonders ins Auge zu fassen. Gabenlehre: bei Übereinstimmung von Krankheitsbild und Arzneimittelbild, gewinnt das Arzneimittel zusätzlich an Kraft durch das Potenzierungsverfahren. Zusammenfassend läßt sich also sagen, daß die Homöopathie eine Arzneimitteltherapie ist, die nach dem Ähnlichkeitsprinzip vorgeht. Das Krankheitsbild wird durch eine gründliche Anamnese unter Berücksichtigung der individuellen Eigenheiten des Menschen ermittelt. Das Krankheitsbild wird mit dem Arzneimittelbild verglichen. Die geeignete Mittel wird schließlich als potenzierte Arznei verordnet.


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